Stephan Mayer:  eine Auswahl astronomischer Beobachtungsberichte  (zum anklicken)

mit s´Gucki und Vespa über die höchsten Alpenpässe - Route des Grandes Alpes      22.07.2016

Merkurtransit mit Flieger und Rasenmäher           09.05.2016

Mit Vespa und Teleskop auf der Mani / Peloponnes -  eine abenteuerliche Reise        22.06.2015

Sonnenfinsternis über Passau: großes Problem und Jubelschrei           20.03.2015

Jupitermondereignis: Europa verdeckt und verfinstert Io         15.02.2015

Sternennacht auf der Bielerhöhe - Silvretta         27.09.2014

Eine wirklich sehr gute Nacht am Peloponnes       17.08.2014

Mond bei Venus - 26.02.2014 - 6.00 Uhr       26.02.2014

Omega-Centauri mit der Vespa aus Griechenland mit Orgelpfeifenmusik    16.06.2013

22-Grad-Ring am 20.03.13 am Residenzplatz in Passau       20.03.2013

Venustransit in Schardenberg: eine halbe Stunde bis zur Ankunft von Wolken und Regen        06.06.2012

Sieg der Ausdauer: Uwes blöde 4395 endlich gefunden      22.04.2011

Sterneschauen mit Erwin Schrödinger (Nobelpreis)     25.02.2011

soooo viel Begeisterung für Astronomie !    16.12.2010

”fige scyle !” - “Hund, hau ab !”    29.08.2010

Herzinfarkt – Sterben und Leben: ein etwas anderer Beobachtungsbericht   05.05.2010

Geniale Mond-Nacht mit Mars im Bino-Ansatz    28.12.2009

Nach Umbau: FirstLight fürs Reiterlein von Phoenix    20.05.2009

Pelikan am Großglockner (Kurzbericht und Photos)    31.08.2008

Grün hüpfende Venus und Phoenix am Peloponnes    22.08.2008

Partielle Sonnenfinsternis: Stimmungsbilder und Bericht   01.08.2008

Rätselhafte Zeichen auf dem Mond   18.03.2008

Sonnenflieger (Photo)  15.03.2008

Versöhnung mit Namibia: Kaffeebohnen mit Kondens und Spindeln   5.03.2008

Blitze unter grandiosem 7.6 mag Namibia-Himmel   22.07.2007

Gewichtsvergleich, Chefarztvisite und Gourmet-Award auf der Winklmoosalm  13.05.2007

Einsam mit Herzerl in den Alpen auf 1400 m Höhe   18.02.2007

8,8 Milliarden Jahre in die Vergangenheit: Quasar PG1634+706   15.10.2006

Almbergtreffen: ...wer fremdgeht wird sofort bestraft    24.09.2006

Flugzeug vor dem Tag-Mond (Photo)   19.07.2006

Ganymed bedeckt seinen eigenen Schatten   04.05.2006

3C273: lange gesucht und endlich gefunden   20.04.2006

Lichtsäule und Sonne überm Tiefschnee unterm Sternenhimmel (Photos)   04.01.2006

Nebensonnen, Supralateralbogen und Zirkumzenitalbogen (Photos)    25.09.2005

Schreck, Wolken und perfekter Himmel am Großglockner   30/31.08.2005

grüner Laser in Perinaldo und weitere Abenteuer   16.08.2005

14 Zoll muß sein für DeepSky   28.07.2005

gefährliches Öffnungsfieber und glücklicher Schlaf beim CHAT  29.05.2005

Photo: Mond und Venus  08.07.2005

M83-Sieg und Lokomotiven-Trost   29.04.2005

der Messier-Gemütlichgang  13.03.2005

Mondstrahlen und Mondwolken  29.08.2004

griechische Naechte und das Perseiden-Wunder   14.08.2004

Grüne Feuerkugel mit “electrophonic sounds  11.07.2004  (siehe auch unten)

Venustransit - erster Bericht mit Fotos  08.06.2004 

Ufo über Schärding 11.05.2004

jungfräuliche interstellarische Orientierung 17.04.2004 

erstmals Pferdekopfnebel visuell 25.12.2003

erstes genüssliches Winterspechteln  26.10.2003 

NGC7331 & Stephan's Quintet  05.09.2003

Der alte Bauer und der Mars  23.08.2003

lambda Cyg (0.9 Distanz, 4.8/6.1 mag) getrennt  21.06.2003

Alpenhimmelgenußspechteln  22.02.2003

first light für Helena von Droja  19.01.2003

Awards: astronomische Angeberseite

Grüne Feuerkugel mit “electrophonic sounds”  11.07.2004
In der Nacht von Samstag auf Sonntag, am 11.7.2004 früh um 0.25 h, Standort bei Schärding Oberösterreich, 13 km südlich von Passau (48.471, -13.473), konnte ich eine Feuerkugel-Beobachtung machen: ich stand mit meinem Teleskop (Dobson 10" f6.4) auf der Terasse und hatte gerade den Lagunennebel im Schützen im Okular, als es um mich weißlich hell wurde, wie wenn ein Autoscheinwerfer mich aus 100 m Entfernung anleuchten würde. Um meine Dunkeladaptation nicht zu zerstören, habe ich daher das Auge erst nach ca 2 Sekunden vom Okular weg genommen, und dann sah ich ihn, den Boliden. Er kam aus dem Kopf der Schlange (Süd-West, Azimut ca 240 Grad, Höhe ca 45 Grad) und erlosch im "Haar der Berenicke" (WNW, Azimut ca 285 Grad, Höhe ca 25 Grad), als ich ihn bewusst sah (ca 3 bis 5 Sekunden lang) war er grünlich, mit Schweif, so hell, wie der "Neuschwanstein-Bolide", den ich auch gesehen hatte, allerdings der jetzige von meinem Standpunkt aus deutlich höher am Himmel, er zerbrach beim Erlöschen auch nicht in mehrere Teile. Ich war mir auch sicher während des Beobachtung eindeutig ein "leises Zischen" zu hören, das gleichzeitig mit dem Ende der visuellen Sichtung verschwand. Ich hatte dieses Geräusch aber erst als Einbildung abgetan, da der Meteorit dann ja extrem nahe gewesen sein müsste. Intuitive Schätzung der Entfernung war ca 5 bis 10 km, was aber wg der Unmöglichkeit für die menschliche Wahrnehmung solche Entfernungen am Himmel einzuschätzen, sicher eine Täuschung war, den Neuschwanstein-Boliden hatte ich fälschlicherweise ähnlich nah eingeschätzt. Beim "Neuschwanstein" hatte ich ca 10 Minuten nach der visuellen Sichtung ein schwaches Donnergrollen (ich wohne in einer absolut ruhigen und dunklen Gegend) vernommen, was ich damals auch als Einbildung angesehen hatte, da ich ja glaubte, der Bolide sei viel näher, über Schärding in ca 5 km Entfernung, herabgekommen. Erst die späteren Berichte über die wirkliche Einschlagstelle bestätigten mir damals die Möglichkeit meiner akustischen Wahrnehmung und den langen zeitlichen Unterschied zwischen der visuellen und der akustischen Wahrnehmung beim Boliden vom 6.4.2002. Darum war mir bei der Beobachtung der Feuerkugel vom 11.7.2004 eigentlich klar, dass auch dieser Boilde wohl tatsächlich in einer Entfernung von 50 bis 100 km heruntergekommen sein muß und ich so unmöglich gleichzeitig mit der visuellen Sichtung auch eine akustische Wahrnehumg haben könnte.

Nach meinem Bericht von der Sichtung im Beobachtungsforum von www.astronomie.de wurde ich über einen Link zu http://science.orf.at/science/news/42705 darauf aufmerksam gemacht, dass es doch die Möglichkeit einer gleichzeitigen visuellen und akustischen Beobachtung bei Meteoriten gibt, ich zitiere hier aus diesem Artikel:

"Ein von Astronomen favorisiertes Erklärungsmodell, das den nicht vorhandenen zeitlichen Unterschied zwischen Sichtbarwerdung des Meteoriten und den aufgezeichneten Geräuschen beschreibt, geht in diesem Fall von Radiowellen als den Verursachern der Geräusche aus.
In diesen Fall würden elektrisch geladene Teilchen im Sog des Meteoriten mit dem Magnetfeld der Erde interagieren und dabei Radiowellen produzieren, die dann auf der Erde als jene elektrophonischen Geräusche hörbar werden.
Diese Radiowellen (Very-Long-Frequency-Radiowellen; VLF) werden an einen Betrachter oder Hörer mit Lichtgeschwindigkeit übertragen, was den fehlenden zeitlichen Unterschied zwischen Sichtbarwerdung des Meteoriten und seine Geräuschen erklären würde."

Als Laie auf physikalischem Gebiet ist mir zwar nicht sofort verständlich, wie Radiowellen akustisch ohne technischen Empfänger wahrgenommen werden können, möglicherweise wurde ein kleiner Eisentisch (runder griechischer Kaffehaustisch) oder eine große Glasscheibe der Terassentür, neben denen ich direkt stand, von den niederfrequenten Radiowellen in Schwingung versetzt, die ich dann akustisch wahrnehmen konnte ? Offensichtlich war aber die gleichzeitig mit der visuellen Wahrnehmung auftretende akustische Wahrnehmung eines "Zischens" doch eine reale Erfahrung.

Neuschwanstein-Meteorit: Bolide, 06.04.2002, 22.20 Uhr über Oberösterreich
Das hab ich ja noch nie gesehen, ich hatte gerade um 22.20 Uhr (6.4.02) M3  im Okular, als es von rechts blendend hell wurde: Auge weg vom Okular, Blick  nach Südwesten, ein Meteor wie ein Feuerwerk, blendend hell, Vollmondgröße,  grünlich-blau und orange, aus Richtung Castor-Pollux kommend hin zum Orion,  in der Gegend von Beteigeuze wie ein Feuerwerk in mehrere Stücke mit hellen  Rauchwolken zerbrechend, noch einige Sekunden nachglühend, die Reste von  meinem Standort (südlich von Passau und östlich von Schärding OÖ oben auf der Anhöhe) aus scheinbar direkt nach Schärding herunterfallend (ich hab aber anschließend keine Feuerwehrsirene gehört :-)) ) , der erste Bolide, den ich gesehen hab !!! auch vorher und nachher der Abend ein Genußspechtel-Erfolg: Refraktor 150/1200 "Celescop" und Fernglas Minolta 10x50 "femina" von 20.15 h bis 23.15 bei minus 2 Grad Celsius (mit Benzintaschenoffen wie im Winter in der Hemdtasche) : Beginn mit ausführlich nochmals Komet IZ, dann kurz Jupiter, länger zu M81 und M82 (meine Lieblingsgalaxien) sowie zu M51 und Begleitgalaxie 5195, erstmals in diesem Frühjahr wieder M3 ausführlich in verschiedenen Vergrößerungen von 38 bis 162 fach, mit zwischendrin Zigaretten- und Bolidenpause, auch Sterneschauen mit den bloßen Augen und einfach so in den Himmel meditieren, am Ende noch - für mich noch eine Premiere - M49 und M87. Sechzig Millionen Jahre in die Vergangenheit (live zurück zu den Dinosauriern) - ich bin immer noch ganz ergriffen und begeistert von diesem Spechtelabend.

Eine cometenhafte Sculptorgalaxie und Europa bei -3.5 Grad, 9.12.2001:   was  für eine (kalte - minus 3.5 Grad) und wunderbare Beobachtungsnacht, nach Wochen der erzwungenen Abstinenz und einigen Neuanschaffungen (Benzintaschenofen und FErnglas MINolta Aktiva 10 x 50 "femina" und andere unnütze Kleinigkeiten) heute ganztags blauer Himmel, um 18.00 h hab ich "Cele-Scope" Refraktor Celestron 150/1200 schon zum Auskühlen auf die Terasse gestellt (südlich von Passau bei Schärding auf der Anhöhe) und bin aufgeregt wie ein kleiner Junge vorm ersten Liebes-Abenteuer-Date (dabei bin ich schon über 50) durch die Wohnung gesaust, alle Okulare vorbereitet, Karkoschka und drehbare Sternekarte studiert, im Programm EasySky den zu erwartenden Europa-Jupitermond-Durchgang um 21.30 h bemerkt, die Okularkofferwarmhaltegelpackungen in die Mikrowelle und dann mit "femina" schon mal zum Vorausschauen auf die Terasse, die neuen Erkenntnisse zum Fokussieren (siehe Board "Teleskope allgemein - Tip zum Fokussieren") noch mal repetiert und dann in Richtung Süden geschaut, ca 19.15 h. Aha da der Walfisch mit Beta-Cet und gleich darunter etwas westlich ein deutlicher Nebelfleck, rein zum Karkoschka, die Sculptor-Galaxie liegt da, aber die ist doch etwas weiter östlich, andere Seite im K. gesucht, im Aquarius ist auch nix, was dieser deutliche Nebelfleck sein könnte, hat Karkoschka sich endlich mal geirrt, die Sculptorgalaxie verkehrt eingetragen, da ist doch eindeutig was im Fernglas zu sehen, und dann... da war doch was ... so was mit nem Kometen ... rein zum Computer, EasySky nochmal angeschmissen, ja !!! Genau da, wo ich den Nebelfleck sehe, steht gerade der Komet C 2000 WM1 Linear, hat K. sich doch wieder nicht geirrt ! Schnell die Abdeckungen vom Cele-Skope, Antares 32 mm rein, und schon ist der Komet prächtig im Okular, mit deutlichen einer Ahnung von Schweif, wunderbar! Der kleine Junge in mir hüpft vor Begeisterung. Kurze Unterbrechung zum Abendessen und Zwischenaufwärmen und dann gleich wieder raus, Saturn mit 165x und 230 x bombenscharf, Cassiniteilung klar rundumlaufend, ein Hauch von Enketeilung auch noch zu erahnen, deutliche Bänder zu sehen, die Kugelform des Planeten fast dreidimensional. Jupiter kommt hoch, Io und Europa noch mit etwas Abstand, dazwischen, nochmal zum Orionnebel, mit Antares 32mm und UHC-Filter, wie ein Raubvogel mit Schwingen liegt er da im Okular. Mit Soligor 5.2 (230x) die Trapezsterne. Dann zurück zu Jupiter, Europa schmiegt sich schon an der Rand und bei 230x ist deutlich ein kleiner schwarzer Mondschatten auf Jupiter zu erkennen, juhujuhu seh ich das erste mal ! So eine Nacht nach Wochen von Regen und Schneewolken und Nebel. Jetzt werd ich übermütig und nehm TelevuePlössl 7,4mm mit Antares Barlow 2x (=325x) und der Jupi ist immer noch knack-scharf und der Schatten deutlich und dazu am Rand von Jupi innerhalb seiner Scheibe ein kleiner hell-weißer scharfer Punkt: Europa !
Ach was würden Ulrike und Birgit von Albireo (und die Taufpatinnen von "femina") jetzt für einen wunderbaren Roman dazu schreiben können !
Zum Abschluß noch ein längerer Blick im Wechsel durch Cele-Scope und Femina (macht sich sehr gut die neue Kleine) auf AndromedaGalaxie und M110 und noch auf h und chi per und auf Castor-Doppelstern und dann (trotz Benzinofen in der T-Shirttasche) halb erfroren ins Warme an den Computer um Euch diesen Bericht zu schicken.


beim Sterneschauen erfroren, 31.01.2004 (von Ulli M. an www.astronomie.de):   Hilfe, mein Mann ist beim Sterneschauen erfroren, ich bin die Frau vom StephanPsy, ich nehme an Ihr kennt ihn, er muß wohl gestern Nacht in der Kälte eingeschlafen sein, während er mit seinem Fernglas in Zenitnähe beobachtete, ich sag ja schon lange, dass er es mit seinem komischen Albireos und der Astronomie übertreibt, aber jetzt das: obwohl er dick mit seiner neuen Daunenjacke angezogen war... jedenfalls hab ich ihn heute morgen so (siehe Anlage) im Garten vorgefunden, was tun jetzt? Ihr seid doch die Astronomie-Spezialisten, gebt mir bitte einen Rat, UlliM

erfroren

DAB - 2. Platz beim Wettbewerb bei a.de für das “Dümmste Anzunehmende Bedienpersonal”, 22.11.2003:

Vor einigen Jahren, als ich astronomie.de noch nicht gekannt habe, und als ich der Werbung noch glaubte, daß man mit 70 mm Öffnung 450-fach vergrössern kann, hab ich mir den Tschibo-Reflektor auf azimutaler Wackelmontierung gekauft und innerhalb von ca 2 Jahren viele mal probiert den Sternenhimmel zu erkunden, aber es ging einfach nicht höher als ca 40-fach zu vergrössern, selbst Saturn hoch am Himmel zeigte nicht mal einen Ring, sondern blieb nur ein unsauberer Strich. Weil ich mit der Astronomie aber doch noch nicht aufgeben wollte, hab ich mir einen Bresser Polaris Refraktor (102/1000) angeschafft, und war beim ersten Aufbauen völlig erstaunt, daß oben an der Linsenöffnung plötzlich die ganze (!) Abdeckkappe abnehmbar war ... Schrecksekunde - schweigendes Rattern in den Gehirnzellen - peinlich berührter immer noch zweifelnder Lichtblitz, oh je tatsächlich:

Ich hatte bei dem Tschibo-Reflektor die ganze Zeit immer nur den inneren Teil (!) von der oberen Abdeckkappe abgenommen (es war ja keine Gebrauchsanweisung dazu mit dabei).

Den Tschibo hab ich dann meinem Schwiegervater geschenkt, der heute noch sehr zufrieden ist damit, er nimmt die ganze Kappe ab.


Kann man neuerdings durch Holz durchschauen ?   15.10.2007

Neues von der Astro-Pannen-Show oder das Rätsel, wie man mit abgedecktem Spiegel Epsilon Lyr trennen kann:

Ich war gestern draußen auf der Wiese, mit Phoenix von Goldammer (Dobson 14", f.5.1), eine wunderbare klare und kalte Nacht. Zwischendrin, gegen 22.30 h bin ich mal kurz zum Aufwärmen in die Stube gegangen, hab davor natürlich die Hauptspiegel-Abdeckung über den Spiegel gelegt, den Rigel-Sucher ausgeschaltet und den Okularkoffer mit reingenommen. Nach einer halben Stunde bin ich wieder raus, mit Okularkoffer. Wollte mal kurz zum Seeing-Testen Epsilon Lyr einstellen, also hab den Rigel eingeschaltet, das Nagler 22 mm in den Okularauszug, mit dem Rigel auf Epsilon Lyr eingestellt und in dem Augenblick, als ich durchs Okular schaue und die zwei Sterne sehe, fällt mir ein, dass ich ja die Spiegelabdeckung noch nicht heruntergenommen hab. Verblüffung ! Aber ich seh doch eindeutig zwei Sterne, schwach zwar, und ein bißchen unscharf, aber da ist Epsilon Lyr im Okular. Ich schau runter zum Hauptspiegel vom Gitterrohrdobson, da ist die Holzscheibe der Spiegelabdeckung wirklich noch über dem Spiegel. Verwirrt hab ich überlegt, wie geht denn das ?!? In meiner Verwunderung hab ich mit der Rotlichtaschenlampe auf den Fangspiegel geleuchtet, ich weiß nicht was ich da gesucht hab, vielleicht ob zwei Fliegen drauf sitzen oder große Staubkörner zu sehen sind, aber der war dunkel und sauber und nicht beschlagen und sah ganz normal aus. Ich hab die zwei Sterne nachgeführt und überlegt, kam auf keine Lösung dieses rätselhaften Wunders. Kann ich neuerdings durch Holz durchschauen ??? Dann hab ich gedacht, jetzt probier ich mal aus, was mit den zwei Sternen im Okular passiert, wenn ich die Spiegelabdeckung runternehm. Und dann erst, beim Abnehmen der Spiegelabdeckung, bemerke ich, dass diese leicht etwas verrutscht war, so dass an einer Seite ca 2 cm des äußersten Spiegelrandes freilagen. Die haben tatsächlich ausgereicht um Epsilon Lyr sichtbar zu machen ....


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